Jetzt ist er doch noch gekommen: der
Doha-Consensus.
Während die einen Signale sehen, „dass die Entwicklungsländer nicht im Stich gelassen werden“ (VENRO), beklagen die anderen, dass es die Konferenz nicht geschafft habe, „die UNO als das Zentrum der Antwort (auf die globale Finanzkrise) zu etablieren“ (Oxfam International).
Rainer Falk von der
Heinrich-Böll-Siftung sieht es so:
Derlei Einlassung zeugen nicht gerade von strategischem Urteilsvermögen. Natürlich sind die in Doha gefassten Beschlüsse ambivalent. Aber der zentrale Punkt – und hier liegt das Gemeinsame Statement der Doha-NGO-Gruppe (DNG) genau richtig – ist, dass die UNO im Spiel bleibt bzw. ins Spiel kommt in der Debatte um die Reform des internationalen Finanzsystems. Ohne Vorbehalte und Gegenstimmen haben sich die Delegationen in Doha darauf geeinigt, das „die UN eine Konferenz auf der höchsten Ebene über die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise und ihrer Bedeutung für die Entwicklung abhalten wird“. Die Modalitäten dazu sollen spätestens bis März, also noch vor dem G20-Gipfel am 2. April in London geklärt sein.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Stay tuned.
Ein paar Tag nach dem Doha-Consensus erfahren wir auch, wie er zustande kam ...Aber es hätte auch schlimmer kommen können. Vor allem die USA hatten in den letzten Tagen noch versucht, viele Punkte zu verwässern oder ganz zu streichen. Gelungen ist ihnen d
Aufgenommen: Dez 05, 10:52