Eine Umfrage nach dem Motto:
"Wenn der Hund nicht geschissen hätte, dann hätte er den Hasen gekriegt."
Wenn Sie fliegen könnten, würden Sie dann hoch oder tief fliegen? Welche Aussagekraft hat denn das? Eine Utopie wird als machbar angenommen und dann nach den Konsequenzen gefragt. Dabei habe ich mal gelernt, dass man die Fragen einer Umfrage einzeln und ohne Voraussetzungen stellt, wenn man ein aussagekräftiges Ergebnis haben will. Will man anscheinend nicht.
Zum Auftraggeber der "Studie" weiß Wikipedia:
Das Deutsche Atomforum ist ein Lobbyverband von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, der sich für die nichtmilitärische Nutzung von Kernenergie einsetzt. Das Atomforum wurde am 26. Mai 1959 gegründet und hat derzeit rund 100 Mitglieder, vor allem Unternehmen der Energiewirtschaft.
Schwerpunkte der Organisation sind Forschung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Kernenergie.
[...] Das Bundesamt für Strahlenschutz kritisierte das Deutsche Atomforum für dessen Behauptung, in Deutschland gebe es einen geeigneten Standort für ein Endlager für radioaktive Abfälle.[2]
Dazu passt (zum Thema Radioaktivität) auch eine Petition auf dem Bundesttagsserver, die heute in meinem Feed-Reader auftauchte:
"Nukleare Entsorgung - Verursacherprinzip", von Jürgen Bick. Es haben schon 2051 Mitzeichner unterschrieben. Die Mitzeichnungsfrist läuft noch bis zum 28.03.2009. Nachdem die Petition mit dem Grundeinkommen so gut lief, habe ich auch für diese Petition Hoffnung, weil es hier um ein ähnlich wichtiges Thema geht. Also, macht bitte bitte mit und außerdem ein bisschen Werbung.